Die Höhenkrankheit / ACUTE MOUNTAIN SICKNESS

 

Jeder Nepaltrekker wird sich wohl von selbst mit dem Thema auseinandersetzen.

Denn es betrifft eben nicht nur die Höhenbergsteiger, die z.B. auf den Mount Everest steigen, sondern eben auch die normalen Trekker,  die bei ihren Touren in Nepal bis auf die 5000m Grenze und darüber hinaus gelangen.

 

Auslöser ist Sauestoffmangel bzw. richtiger gesagt der geringere Sauerstoffpartialdruck in großer Höhe.

Dieses Phänomen hat man vielleicht auch schon als Skifahrer in den Alpen erlebt, wenn man mit einem Skilift schnell in Höhen von 3000m gebracht wird.

Das kann schnell zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Appetitlosigkeit führen. Zurück im Tal verschwinden die Symptome schnell wieder.

 

Dies sind in der Regel nur Warnsymptome, dass sich der Körper noch nicht richtig angepasst hat.

 

Steigt man allerdings langsam, d.h. Tag für Tag, immer höher, kann sich fast jeder Körper den Sauerstoffverhältnissen anpassen.

Die Atmung wird schneller, man muß häufig urinieren (Polyurie).

 

Steigt man allerdings zu schnell an, schafft es der Körper oft nicht sich umzustellen, dass kann bis zu Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge führen oder zu erhöhtem Hirndruck, die ohne schnellen Abstieg zum Tod führen können.

 

Die meisten Trekker, die Richtung 5000m Grenze gehen, werden zumindest in der Regel mit leichten Symptomen konfrontiert, zumindest wenn sie das erste Mal in dieser Höhe trekken. Aber auch erfahrene Trekker und selbst die berühmten Sherpas sind nich vor der Höhenkrankheit gefeit.

Zwar hält die Aklimatisation (Höhenpassung), aber nach ein paar Wochen ist es leider damit vorbei, so dass man im nächsten Jahr von vorne anfangen muß.

Allerdings scheint der Körper sich diese Anpassungsmechanismen zu merken und so kann ein erfahrener Trekker vielleicht auf schnellere Anpassung hoffen und auch werden vielleicht seltener Warnsymptome wie Kopfschmerzen auftreten.  nNach meiner persönlichen Erfahrung ist das so.

 

Viel ist allerdings tagesformabhängig .

Daher ist eine langsame und geplante Aklimatisation essentiell für alle, die sich in Höhen jenseits der 4000m begeben