Teahouse Trek mit Guide (und Porter)

 

Diese Form des Trekkens dürfte wohl die populärste sein.

In den meisten Gebieten gibt es mittlerweile ein Netzwerk von Übernachtungsmöglichkeiten, diese reichen von einfachen local hotels und simplen Teehäusern bishin zu luxuriösen Lodges. Der Guide ist ein treuer Begleiter, er kümmert sich um die Übernachtung, die Essensbestellung, übernimmt das Verhandeln um Preise.  Er sucht und findet die Wege und kann einem Landschaft und Natur näher bringen. Im Notfall kümmert er sich auch um die Rettung

Optional kann auch ein Porter(Träger) dazu gebucht werden. Dieser übernimmt einen Großteil der Last und erleichtert so das Wandern

Diese Form des Trekkens ist in allen gängigen Trekkinggebieten möglich.  Diese Art des Trekkings befindet sich in der mittleren Preisklasse und wird von Agenturen am häufigsten angeboten

 

Teahouse Trek ohne Guide

 

Hier sind sie auf sich allein gestellt, sie müssen sich um die Anfahrt selber kümmern. Sie sollten sich gut über Wetterlage und das Gebiet informieren.

Sie müssen selbst alles aushandeln. Dafür sind sie vollkommen flexibel und es istnatürlich auch die preiswerteste Variante des Trekkens.

Sie können allerdings nur bestimmte Gebiete alleine gehen, das sind vor allem Annnapurna (außer Naar und Pur), Langtang & Helambu, das Solo Khumbu (Everest), Makalu. Hinzu kommen permitfreie Gebiete wie Ganesh Himal und Tamang Heritage Trail

So schön diese Trekkingform ist, sie birgt auch Gefahren.  Sie sollten auf den Haupttrails bleiben und sich bei schweren Etappen immer mit anderen zusammentun. Oder wandern sie gleich zusammen mit ein paar Freunden. Hier ist natürlich der Abenteuerfaktor höher als mit Führung.

Einfache local Hotels, simple Herbergen, oft nur mit Matten ausgelegt, finden sie sogar in Dörfern abseits vom Trekkingtourismus.

 

 

Camping Treks

 

Sie haben eine große Tradition in Nepal.

Ein Camping Trek besteht in der Regel aus einem großen Aufgebot. Ein Guide, dazu ein Co-Guide, jede Menge Porter, die Zelte,Proviant, Kochgeschirr, Gas, Stühle, bishin zum berühmten Toilettenzelt alles schleppen. Dazu gehören Koch und Küchenjunge zum normalen Aufgebot.

In der Regel bricht der Tross vor ihnen auf und wenn sie mittags hungrig sind hat der Koch schon an einem schönen Aussichtspunkt ein leckeres Mittagessen gekocht. Und wenn sie morgens aufwachen reicht ihnen ein lächelnder Sherpa ein Tasse Tee und eine Schüssel warmen Wassers zum Waschen.

Während sie frühstücken wird langsam alles wieder abgebaut und zum nächsten Übernachtungsort getragen.

Es gibt natürlich auch einfachere Varianten davon.

Campingt-Treks werden unsinnigerweise auch  auf  Trails angeboten, wo man auch überall in festen Unterkünften übernachten kann, teilweise wird sogar vor den Lodges direkt gezeltet und der Koch benutzt sogar die Küche der Lodge und es wird im Speiseraum gegessen. Dies nennen wir eine Mogelpackung.

Diese Art des Trekkens ist natürlich die teuerste.

 

Natürlich gibt es auch Trails abseits der Zivilisation und Abstecher, die Zelten und Proviantmitnahme unumgänglich machen.

Diese sind natürlich besonders reizvoll !

 

Natürlich ist diese Variante auch für individuelle Trekker möglich, dazu müssen sie entweder sehr clever packen und/oder viel tragen. Dieses Trekking abseits der Zivilisation benötigt ein Höchstmaß an Erfahrung und Vorbereitung und sollte vor allen Dingen nie ganz alleine gewagt werden.